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Der OR-Mapper, bisher ein Apache-Projekt, wechselt nun zu Google Code. Linzenz und Entwickler bleiben die selben. Aber der Name der Forks ist MyBatis bzw. MyBatis.NET. Die Forks sind kompatibel zum von Apache gehosteten Code, der dort in den Attic Bereich umzieht und nicht weiter gepflegt wird. Die Kollegen aus Dänemark haben ein sehr interessantes Produkt gelauncht: Sitecore. Es handelt sich hierbei um einen mehrstufigen Ansatz aus Software, Beratung und individueller Erweiterung. “Sitecore By Valtech is more than a Web Content Management System (CMS). It is a business concept designed to support digital value creation.” Besonders gefällt mir, dass hier die beiden wesentlichen Felder unserer Fähigkeiten kombiniert werden: Technologie und Beratung.
The Top 10 for 2010 are:
Source: OWASP press release
Wer sich für Getting Things Done (kurz GTD) interessiert, kann sich die vier zentralen Prozesse Collect, Prozessing, Organize, Review vom Erfinder dieser Methodik David Allen persönlich erklären lassen.
Aber Vorsicht: David ist ein Schnellsprecher. … oder “Führen wie ein Dirigent”.
Am Wochenende hatte sie Geburtstag. Sie, die Fluch und Segen ist. Sie, die teilweise in unsäglicher Menge und oft ungewollt zu uns kommt, die die Welt kleiner macht und ohne die heute manches gar nicht mehr möglich wäre. Die Rede ist von der E-Mail! Am 02.08.1984 um 12:21:58 EDT ist die erste E-Mail nach Deutschland geschickt worden und dort am 03.08.1984 um 10:14 MET angekommen. Heutzutage verschicken 43 Millionen der Deutschen über 14 Jahren E-Mails (laut Bitkom). Die erste E-Mail überhaupt wurde wohl 1971 von Ray Tomlinson verschickt. [Update 03.08.09] Die Formulierung “erste E-Mail” ist strenggenommen nicht ganz korrekt. Gemeint ist die erste E-Mail, die über ein Netz geschickt wurde, dass zu den Vorfahren des heutigen Internets gehört. Ingomar weist auf einen aktuellen Artikel in der Computerwoche hin, den unsere Kollegen kürzlich veröffentlicht haben und spricht die Hoffnung aus, dass V-Modell XT und Agilität sich nicht vollständig ausschließen. Ich denke, dass “unbequeme” ist oft nicht das Phasenmodell an sich, sondern das kulturelle Umfeld. So ist das V-Modell XT im Schwerpunkt im Umfeld von öffentlichen Auftraggebern zu erleben, und die sind in der Regel nicht wirtschaftlich orientiert (Stichwort Earned Value). Soll heißen: Es ist sehr aufwändig (wenn überhaupt möglich), auf die Wahrnehmung eines sich ändernden Anwenderbedürfnisses zu reagieren. Da überwiegt wohl doch meist der strenge Blick in die Leistungsbeschreibung. Es gibt aber sicher auch positive Ausprägungen. Ich kann mir vorstellen, dass diese insbesondere auf der Auftragnehmerseite zu finden sein werden. Dort gibt es Ansätze, Teile agil auszufüllen. In meiner Wahrnehmung liegt der Hauptunterschied darin: Die Arbeit im V-Modell basiert auf vertraglicher Absicherung, im agilen Vorgehen auf Verantwortungsbewusstsein (Commitment). Dieser Unterschied liegt aber nicht zwangsläufig im Modell selbst, sondern geht eben aus den jeweils typischen organisatorischen und kulturellen Umfeldbedingungen hervor. Meine Hoffnung ist, dass auch im typischen V-Modell-Umfeld die Erkenntnis ankommt, dass es nicht auf die erledigten Punkte der Leistungsbeschreibung ankommt, sondern auf den Grad der Erfüllung der aktuellen Erfordernisse, und die können sich während des langen Verlaufs, den eine Ausschreibung nimmt, ändern. So beschreibt Frank Patalong in seinem Artikel “Beamer an, Hirn aus” den Effekt zahlreicher Powerpoint Präsentationen. Gerade sitze ich selbst über der Aufgabe, eine Präsentation vorzubereiten, die Teil eines zweitätigen Workshops ist. Wie schafft man es da, die Teilnehmer bei der Stange zu halten? Erleichternd ist im konkreten Fall, dass es sehr viele praktische Anteile geben wird, aber zum Inhalt gehört nun mal auch theoretische Wissensvermittlung. Vorbereitete Präsentationen haben ja auch den “Charme”, dass sie dem Vortragenden als Gedankenstütze dienen, sozusagen als Hirnkrücke. Aber für den Zuhörer stellt genau dies den Hinkefuß dar. Denn Präsentationen, in denen lediglich vorgelesen wird, was eh an der Wand steht, sind grauselig. Der Kunde bezahlt für den Workshop. Unter Umständen bemisst er den geleisteten Aufwand auch -- unbewusst -- am Umfang der Folien. Um so wichtiger ist dann der souveräne Vortrag. Außerdem läuft man beim sparsamen Einsatz von Powerpoint “Gefahr”, dass die Zuhörer tatsächlich mitbekommen, was man da erzählt. So etwas wie in dem folgenden Video werde ich mir wohl nicht erlauben können: In diesem Sinne also “frisch, fromm, fröhlich, frei” ans Werk.
Dem Benutzer steht es – wie bisher – frei, jeden beliebigen Browser zu installieren. Ich frage mich jedoch, wie dies möglich sein soll, wenn zunächst kein Browser zur Verfügung steht. Ich glaube nicht, dass es einen Run auf die PC-Zeitschriften mit CD-Beileger geben wird oder USB-Sticks die Runde machen werden, die den Firefox Installer enthalten. Vielmehr wird es doch darauf hinauslaufen, dass sich die Anwender zunächst den Internet Explorer installieren (dafür wird es bestimmt einen prominenten Button geben) und dann den Firefox herunterladen werden. Folge: Microsoft wird jubeln und freudig erzählen, dass 97% der europäischen Neuinstallationen mit einem Internet Explorer versehen wurden.
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